Orange The World: Gewalt gegen Frauen* geht uns alle an!

Die Frauenrechtskonvention umsetzen

Heute, am Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen*, startet die 16-tägige „Orange The World“-Kampagne. Sie wurde von den Vereinten Nationen (UN) ins Leben gerufen, um auf die Gewalt gegen Frauen* als eine der häufigsten Menschenrechtsverletzungen weltweit aufmerksam zu machen. Auch in Deutschland sind Frauen* und Mädchen* sowie Menschen mit diversen geschlechtlichen Identitäten und Körpern täglich von körperlicher und sexualisierter Gewalt betroffen. Sei es in den eigenen vier Wänden, im öffentlichen Raum, am Arbeitsplatz, in Institutionen und Behörden oder im digitalen Raum. Das muss ein Ende haben!

Seit 1991 machen die UN mit der „Orange The World“ Kampagne, symbolisiert durch orangene Handabrücke, auf die Gewalt gegen Frauen* aufmerksam. Auch wenn diese Aktion schon seit über zwanzig Jahren stattfindet, hat sie nicht an Aktualität verloren: Geschlechtsspezifische Gewalt ist weltweit Alltag und immer noch tief in den Strukturen unserer Gesellschaft verwurzelt.

Von geschlechtsspezifischer Gewalt sind überwiegend Frauen* und Mädchen* betroffen. Sie kann sich aber auch gegen Personen richten, die nicht den traditionellen Geschlechternormen oder einem streng binären Geschlechtsverständnis entsprechen z.B. trans* oder nicht-binäre Personen.

Nach sogenannten Dunkelfeldstudien des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erlebt mindestens jede dritte Frau* im Laufe ihres Lebens physische und/oder sexualisierte Gewalt, was in Deutschland mehr als 12 Millionen Menschen umfasst. In den meisten Fällen geht diese Gewalt von Männern* aus dem sozialen Umfeld der betroffenen Frauen* aus, z.B. (Ex-)Partner*, Kollegen*, Verwandte oder Freunde*. Dabei sind öffentliche Orte, anders als oft wahrgenommen, viel weniger gefährlich als der soziale Nahraum: Die meiste Gewalt findet zuhause statt (UN Women). Trotzdem erleben viele Frauen*, Mädchen* und Menschen mit diversen geschlechtlichen Identitäten und Körpern immer wieder auch Gewalt in der Öffentlichkeit und betrachten sie als Teil ihres Alltags. Über die Hälfte aller Frauen* meidet deswegen bestimmte Orte bei Dunkelheit oder fühlt sich dort unsicher (Bundesministerium für Inneres und Heimat).

Unter geschlechtsbezogene Gewalt fallen u.a. auch Menschenhandel, weibliche Genitalverstümmelung oder Zwangsheirat. Der Begriff Menschenhandel umfasst die (wirtschaftliche) Ausbeutung von Menschen durch Gewalt, Zwang, Betrug oder Täuschung. Dazu zählt auch der Zwang zu sexuellen Handlungen in Form von Nötigung, erzwungene pornografische Inhalte, oder Zwangsprostitution (UN Women). Entsprechend der Zahlen des Bundeskriminalamts bilden Frauen* in Deutschland die Mehrheit der Betroffenen von sexueller Ausbeutung. Auch die Anzahl der weiblichen Genitalverstümmelungen ist zwischen 2017 und 2020 um 40 Prozent gestiegen (Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend).

Unabhängig davon, ob sie im privaten oder öffentlichen Raum stattfindet, hat geschlechtsspezifische Gewalt sowohl kurzfristige als auch langfristige Auswirkungen auf das körperliche, psychische und wirtschaftliche Wohlbefinden der Betroffenen. Die WHO bezeichnet Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* daher als “ globales Problem der öffentlichen Gesundheit“. Die allgegenwärtige Furcht vor Gewalt beeinträchtigt die Fähigkeit von Frauen* und Mädchen*, gleichberechtigt und vollständig am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben (Bundeskriminalamt).

Um Frauen* und Mädchen* in Deutschland vor geschlechtsspezifischer Gewalt in Form von Menschenhandel und Genitalverstümmelung zu schützen, fordert die CEDAW-Allianz in ihrem Alternativbericht:

  • die Erarbeitung und Umsetzung Nationaler Aktionspläne zur Bekämpfung von Menschenhandel und FGM und zum Schutz aller Betroffenengruppen
  • eine politische Koordinierungsstelle Menschenhandel auf Bundesebene
  • eine ausreichende und langfristige Finanzierung bestehender Beratungsstellen sowie Ausbau des Hilfesystems für Betroffene von Menschenhandel und FGM
  • eine einheitliche Regelung, die von Menschenhandel Betroffenen Zugang zu angemessenen Leistungen ermöglicht
  • Fortbildungen zu Menschenhandel in Justiz und Strafverfolgung
  • die systematische Einbeziehung von Weiterbildungsangeboten zu geschlechtsspezifischer Gewalt, einschließlich FGM, in die Aus- und Weiterbildung relevanter Berufsgruppen
  • die Kennzeichnung von FGM vor allem Infibulation (Typ III) im Mutterpass, nur mit ausdrücklichem Einverständnis der Frau*, für eine bessere Versorgung betroffener Frauen* rund um die Geburt
  • mehrsprachige und leicht zugängliche Informationen über Hilfsangebote an allen geeigneten Stellen (z. B. Behörden, Arztpraxen, Beratungsstellen, Schulen)
  • die Durchführung einer nationalen Sensibilisierungskampagne zu FGM

Partnerschaftliche Gewalt stellt eine der weltweit häufigsten Formen geschlechtsspezifischer Gewalt dar. Sie umfasst körperliche, sexualisierte, emotionale, ökonomische oder psychische Handlungen, die darauf abzielen, Macht und Kontrolle über die Partnerin* zu erlangen oder aufrechtzuerhalten. Oft beginnt Partnerschaftsgewalt mit kontrollierendem Verhalten und verbalen Angriffen, die möglicherweise nicht als Gewalt erkannt werden und sich dann zunehmend verschärfen (die sogenannte „Gewaltspirale“).

Laut Bundeskriminalamt erfuhr im Jahr 2022 alle vier Minuten eine Frau* in Deutschland Gewalt durch ihren (Ex-)Partner*. Fast jeden Tag versucht ein (Ex-)Partner* eine Frau* zu töten, an jedem dritten Tag gelingt ihm* dies. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Betroffenen dabei um 9,1 Prozent gestiegen. Partnerschaftliche Gewalt umfasst in dieser Statistik Mord und Totschlag, Körperverletzungen, sexuelle Übergriffe und Nötigung, Vergewaltigung, Bedrohung, Stalking, Freiheitsberaubung, Zuhälterei und Zwangsprostitution. Dabei werden jedoch nur Straftaten erfasst, die auch zur Anzeige gebracht wurden. Die Dunkelziffer ist weitaus höher. Bundesfamilienministerin Lisa Paus sagte gegenüber dem Südwestrundfunk, es sei davon auszugehen, dass gut zwei Drittel der weiblichen* Betroffenen auch nach schwerster Gewalterfahrung nicht zur Polizei gehen. Zudem werden viele Formen psychische sowie ökonomische Gewalt gar nicht erfasst, da es in Deutschland dazu keine Straftatbestände gibt. Auch die Anzahl der Femizide in Deutschland, also die vorsätzlichen Tötungen von Frauen aufgrund ihres Geschlechts (Definition WHO), ist unbekannt. Grund ist die fehlende juristische Anerkennung des Begriffs „Femizid“ durch die Bundesregierung. Der geschlechtsspezifische Hintergrund von Femiziden spielt in Gesetzgebung und Rechtsprechung kaum eine Rolle. Das führt dazu, dass diese Tötungsdelikte seltener als Mord eingestuft und Täter* oft zu niedrigeren Haftstrafen verurteilt werden (Bundeszentrale für politische Bildung).

Effektiven Schutz vor Gewalt jeglicher Form bieten Frauenhäuser. Doch auch fünf Jahre nach der Ratifizierung der Istanbul Konvention, dem Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, fehlen immer noch etwa 15.000 Frauenhausplätze (CEDAW Alternativbericht). Dies hebt auch der UN-CEDAW Ausschuss in seinen abschließenden Bemerkungen hervor und fordert die Anzahl der Frauenhäuser zu erhöhen und Unterstützung zu anbieten, die sowohl zugänglich als auch an spezifische Bedürfnisse angepasst ist.

Darüber hinaus haben nicht alle Frauen* Zugang zu Frauenhäusern: Die aktuelle Regelung schließt Frauen* aus, die sich in prekären Aufenthaltsverhältnissen befinden, ebenso wie Studentinnen* und Auszubildende. Frauen* mit eigenem Einkommen oder Vermögen müssen für ihren Schutz selbst aufkommen. Darüber hinaus sind nur wenige Frauenhäuser barrierefrei. Frauen* mit besonderem Unterstützungsbedarf – sei es aufgrund von Assistenz- oder Pflegebedarf, Suchtproblemen, psychischen Erkrankungen oder mehreren Kindern sowie Opfer von Menschenhandel und Trans* Frauen – werden nur selten aufgenommen, da fast überall angemessene räumliche und personelle Ressourcen fehlen (CEDAW Alternativbericht).

Zur Bekämpfung dieser Missstände fordert die CEDAW-Allianz Deutschland in ihrem Alternativbericht:

  • gemäß den Anforderungen des Artikels 33 Istanbul-Konvention einen strafrechtlichen Tatbestand durch das Hervorrufen ernsthafter psychischer Beeinträchtigungen einzuführen. Darunter fallen z. B. nicht-körperliche Formen von häuslicher und sexualisierter Gewalt oder die Bedrohung von Opfern des Menschenhandels oder ihrer Angehörigen
  • den Begriff „Femizide” anzuerkennen und darauf hinzuwirken, dass Tötungsdelikte an Frauen* und Mädchen* grundsätzlich schärfer bestraft werden als bisher
  • Frauenhäuser bundesweit flächendeckend und bedarfsgerecht bereitzustellen. Die Vorgaben der Istanbul-Konvention sind zu berücksichtigen
  • Aufenthalts- und asylrechtliche Zugangshürden zu Frauenhäusern unverzüglich zu beseitigen und die barrierefreie Ausstattung aller Frauenhäuser intensiv zu fördern
  • die Verpflichtung von Bund, Ländern und Kommunen, sich gemeinsam in den Ausbau und die Sicherung der Finanzierung der Frauenhäuser einzubringen

Durch die weite Verbreitung sozialer Medien und technologischer Entwicklungen findet geschlechtsspezifische Gewalt vermehrt auch im digitalen Raum statt. Dabei spielen technische Hilfsmittel und digitale Medien wie Handys, Apps, Internetanwendungen und E-Mails eine große Rolle (Frauen gegen Gewalt e.V.). So erreichen im Internet veröffentlichte gewaltvolle Äußerungen sehr schnell ein großes Publikum und können nur schwer wieder gelöscht werden. Die Täter*innen bleiben häufig anonym, was die Strafverfolgung erschwert und somit die Hemmschwelle senkt. Formen digitaler Gewalt wie Drohungen, Beleidigungen oder Rufschädigung werden häufig gezielt gegen Frauen* eingesetzt, um sie zum Schweigen zu bringen und aus dem öffentlichen Raum zu verdrängen. Gerade feministische und gleichstellungspolitische Akteur*innen erleben zunehmend, wie ihre Positionen und ihr öffentlicher Auftritt auf diese Weise angegriffen werden (Auswirkungen von Antifeminismus auf Frauenverbände).

Doch auch im Rahmen von Partnerschaftsgewalt spielen soziale Netzwerke und digitale Technologien zunehmend eine Rolle, etwa wenn Stalking-Apps oder Deep Fakes genutzt werden, um Betroffene anzugreifen. Digitale und analoge Gewalt verstärken und ergänzen sich dabei oft gegenseitig.

Zur Bekämpfung der digitalen Gewalt fordert die CEDAW Allianz in ihrem Alternativbericht:

  • eine langfristige und effektive Strategie gegen digitale Gewalt durch Expertise und Zusammenwirken staatlicher und nichtstaatlicher Akteur*innen zu entwickeln
  • Polizei und Justiz personell so auszustatten, dass Ermittlung und Strafverfolgung im Bereich digitaler Gewalt gewährleistet sind
  • Mitarbeitende in Behörden regelmäßig fortzubilden
  • eine angemessene Finanzierung und personelle Ausstattung der Fachberatungsstellen, um Frauen* und Mädchen*, die von digitaler Gewalt betroffenen sind, zu beraten

Durch die Ratifizierung der Istanbul-Konvention hat Deutschland sich dazu verpflichtet, effektive Maßnahmen zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* voranzutreiben. Und auch der CEDAW-Ausschuss der UN definiert geschlechtsspezifische Gewalt in seiner allgemeinen Empfehlung Nr. 35 als eine Form der Diskriminierung und betont das Menschenrecht, frei von Gewalt zu leben. Doch die weiterhin hohen Zahlen an Betroffenen verdeutlichen: In Deutschland fehlt es an einer ganzheitlichen politischen Strategie zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen* und andere marginalisierte Gruppen. Zudem sehen sich von Gewalt Betroffene oft erheblichen Hindernissen gegenüber, wenn sie versuchen, die Täter* anzuzeigen. Die Gerichtsverfahren selbst sind äußerst belastend, da sie oft von „Victim Blaming“ geprägt sind und die Betroffenen erneut traumatisieren. So wird betroffenen Personen vorgeworfen, sie seien an der erlebten Gewalt selbst schuld oder hätten diese provoziert, weil sie sich beispielsweise auf eine Verabredung über eine Dating-App eingelassen, feiern gegangen oder Drogen genommen haben (Humboldt Law Clinic Grund und Menschenrechte). Verurteilungen sind selten und führen zu vergleichsweisen milden Strafen (Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform).

Um das Menschenrecht auf Schutz vor Gewalt für alle Geschlechter und Geschlechtsidentitäten auch in Deutschland zu verwirklichen, fordert die CEDAW-Allianz in ihrem Alternativbericht:

  • eine bundesweit wirksame, intersektional ausgerichtete und ressortübergreifende Gesamtstrategie zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen* und Mädchen*
  • die Einrichtung einer staatlichen Koordinierungsstelle nach Artikel 10 der Istanbul-Konvention
  • ein bundesweites, flächendeckendes und ausreichend finanziertes Netz an spezialisierten und barrierefreien Fachberatungsstellen zur zeitnahen Beratung und Unterstützung von gewaltbetroffenen Frauen*, zur Intervention nach einem Polizeieinsatz und bei oder nach sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend
  • bundesweite barrierefreie, mehrsprachige, diversitätsorientierte, niedrigschwellige weitere Hilfsangebote, wie z. B. Gesundheitsangebote für Mädchen* und Frauen*, (anonyme) Spurensicherung und Therapieplätze
  • Täterarbeit bundesweit auf- und auszubauen und als ergänzende Maßnahme zum Opferschutz einzubinden
Gründung
Allianz
Mitglieds-
verbände
Berichte

Mitglieder der Allianz

Aktion Pink Deutschland e.V.

Aktion Pink Deutschland e.V. ist seit 20 Jahren die erfolgreichste Brustkrebs-Selbsthilfe-Organisation in Deutschland und bringt mit „Brustkrebs kennt keine Grenzen!“ jedes Jahr ein Drittel der neu erkrankten Frauen und Männer, deren PartnerInnen, Kinder, Freunde und ArbeitskollegInnen erfolgreich in Bewegung, damit die Betroffenen den Fokus weg von der Erkrankung, hin zur Genesung setzen.

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Anwältinnen ohne Grenzen e.V.

Anwältinnen ohne Grenzen ist ein Verein von Juristinnen aus mehr als 30 Herkunftsländern, der sich gegen jede Form der Diskriminierung von Frauen einsetzt.
Durch die Vernetzung und die Zusammenarbeit weltweit will der Verein einen normativen gesellschaftlichen Wandel mit juristischen Mitteln zur vollen Gleichberechtigung über alle Grenzen hinweg anregen und vorantreiben.

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Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) ist die Frauenorganisation der SPD. Sie hat die Gleichstellung von Frauen und Männern in Partei und Gesellschaft zum Ziel, gestaltet Willensbildungsprozesse innerhalb der SPD, modernisiert das Parteileben wie auch die Parteiprogramme. Ihr gehören etwa 135.000 Frauen in der SPD an. Die ASF ist organisatorisch eigenständig, auch in ihrer Beschlussfassung.

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Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V.

Der AKF ist der größte Zusammenschluss von unabhängigen Frauengesundheitsorganisationen im deutschsprachigen Raum. Er versteht Frauengesundheit als Ergebnis von gesellschaftlichen Bedingungen und streitet für die Selbstbestimmung von Frauen.

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Berliner Frauenbund 1945 e.V.

Der Berliner Frauenbund 1945 e.V. fördert die Gleichstellung der Geschlechter in allen Gesellschafts- und Politikbereichen. Dabei arbeitet er mit zahlreichen Organisationen und Initiativen auf Berliner, nationaler und europäischer Ebene zusammen. Einen besonderen Fokus legt der Verein auf das Empowerment der Frauen auf dem Arbeitsmarkt und den damit verbundenen lebenslaufbezogenen Formen der Vereinbarkeit mit der privaten Care-Arbeit.

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bff: Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe – Frauen gegen Gewalt e.V.

Der bff: Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe ist der Dachverband von über 200 Fachberatungsstellen bundesweit, die gewaltbetroffene Frauen und Mädchen unterstützen. Der bff ist deren Interessensvertretung auf Bundesebene und nimmt Einfluss auf politische Entscheidungen, und ist zugleich eine zentrale Informationsstelle zum Thema geschlechtsspezifischer Gewalt.

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Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen

Die BAG ist der Zusammenschluss der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten in der Bundesrepublik Deutschland. Sie vertritt die Interessen von Frauen auf Bundesebene und schafft ein bundesweites Forum für frauen- und gleichstellungspolitische Diskussionen.

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Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt e.V.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt e.V. (BAG TäHG) ist der profeministische deutsche Dachverband der Täterarbeitseinrichtungen, welcher in interinstitutionellen Kooperationsbündnissen mit gewaltausübenden Menschen im Bereich der häuslichen Gewalt arbeitet. Damit trägt die BAG TäHG zu einem nachhaltigen Opferschutz bei und wirkt gewaltpräventiv.

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Bundesverband der Mütterzentren e.V.

Seit 1985 vertritt und vernetzt der Bundesverband der Mütterzentren deutschlandweit über 350 Mütterzentren. Er fordert bessere Rahmenbedingungen für alle Familienformen, eine gerechte Verteilung und Aufwertung der Sorgearbeit und fördert niedrigschwellige Beteiligungsmöglichkeiten, damit sich insbesondere auch Mütter politisch engagieren können.

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Bundesverband Trans* e.V.

Der Bundesverband Trans* ist die bundesweite Interessenvertretung und Ansprechpartner*in rund um Trans*themen. Als Dachverband für politisch engagierte trans* Personen, Vereine und Gruppen sorgt der BVT* für Vernetzung und Austausch. Der BVT* gestaltet aktiv Politik mit und arbeitet an der Verbesserung der Lebenssituationen von trans* Personen.

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Business and Professional Women (BPW) – Germany e.V.

Der BPW ist eines der größten Netzwerke für Unternehmerinnen und berufstätige Frauen weltweit.
Lokal, national und international setzen sich seine rund 30.000 Mitglieder auf vielfältige Weise dafür ein, Frauen aller Hierarchieebenen und Branchen bei der Entwicklung ihrer beruflichen Potenziale zu unterstützen.

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DaMigra e.V. – Dachverband der Migrantinnenorganisationen

DaMigra versteht sich als Sprachrohr von über 60 Migrantinnen- organisationen und setzt sich bundesweit für deren Interessen in Politik, Öffentlichkeit und Wirtschaft ein.
DaMigra-Ziele sind Empowerment und Selbstbestimmungsrecht von Frauen mit Migrations-/ Fluchtgeschichte in Deutschland, deren Gleichstellung sowie Bekämpfung der Mehrfachdiskriminierung. DaMigra verfolgt den Ansatz des intersektionalen Feminismus.

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Deutscher Frauenrat e.V.

Der Deutsche Frauenrat, Dachverband von rund 60 bundesweit aktiven Frauenorganisationen, ist die größte frauen- und gleichstellungspolitische Interessenvertretung in Deutschland. Sein Ziel ist die rechtliche und faktische Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen. Neben seiner Mitgliedschaft ist der Deutsche Frauenrat Trägerorganisation der Koordinationsstelle der CEDAW-Allianz Deutschland.

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Deutscher Frauenring e.V.

Der Deutsche Frauenring vertritt seit 1949 die Interessen von Frauen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens. Er ist unabhängig, überparteilich, überkonfessionell und als gesellschaftspolitischer Frauenverband in Deutschland bundesweit und weltweit aktiv. Damit setzt er sich für die Verwirklichung von Frauenrechten und die Gleichstellung der Geschlechter ein.

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Deutscher Gewerkschaftsbund

Der DGB ist der Bund von acht Mitgliedsgewerkschaften mit insgesamt rund sechs Millionen Mitgliedern. Er ist die Stimme der Gewerkschaften gegenüber Parteien und Verbänden in Bund, Ländern und Gemeinden und macht sich stark für eine solidarische Gesellschaft, die gerechte Verteilung von Arbeit und Einkommen und gleiche Chancen für alle Menschen – unabhängig von Herkunft, Hautfarbe und Geschlecht.

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Discover Football – Fußball und Begegnung e.V.

Discover Football setzt Fußball als Mittel ein, um sich für eine Welt einzusetzen, in der Frauen* und Mädchen* Sport treiben können, ohne diskriminiert zu werden. Die gemeinnützige Organisation mit Sitz in Berlin organisiert internationale Austausche, Konferenzen, Workshops und Fußballturniere, bei denen Frauen* und Mädchen* weltweit teilnehmen.

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Doctors for Choice Germany e.V.

Doctors for Choice Germany ist ein bundesweites multiprofessionelles Netzwerk, das sich für eine Verbesserung von reproduktiven Rechten in Deutschland einsetzt. Dabei liegt der Fokus der Arbeit momentan beim Schwangerschaftsabbruch: die Verbesserung der Versorgungs- und Rechtslage und medizinischen Ausbildung sowie die gesellschaftliche Entstigmatisierung.

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Frauenhauskoordinierung e.V.

Die Frauenhauskoordinierung (FHK) vernetzt und unterstützt das Hilfesystem für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder, befördert fachpolitische Diskurse und beteiligt sich an politischen Entscheidungsprozessen. Mitglieder sind die folgenden Wohlfahrtsverbände: AWO, Diakonie, der Paritätische Gesamtverband, SkF/Caritas.

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GenderCC – Women for Climate Justice e.V.

GenderCC ist ein globales Netzwerk von Organisationen, Genderexpert*innen und Aktivist*innen, die sich international für FrauenMenschenrechte und Klimagerechtigkeit einsetzen. Das Ziel ist die Verankerung der Geschlechtergerechtigkeit in Klimapolitik auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene.

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GMEI – Gender Mainstreaming Experts International

Gender Mainstreaming Experts International ist ein Netzwerk von feministischen Expertinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die über ausgewiesene Expertise in der Umsetzung von Gender Mainstreaming verfügen. Gemeinsames Ziel ist die Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit, Zweck des Netzwerks der professionelle Austausch und die generationen-, institutionen- und länderübergreifende Kooperation.

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Intergeschlechtliche Menschen e.V.

Als gemeinnützig anerkannter Verein vertritt Intergeschlechtliche Menschen e.V. die Interessen intergeschlechtlich geborener Menschen und deren Angehörige. Er unterstützt und fördert Selbsthilfe (z.B. SHG xy-frauen, Interfamilie, Intersexuelle Menschen u.v.m.) im Themenfeld und setzt sich aktiv für Menschenrechte, gleiche Teilhabe, Vielfalt und gegen Mehrfachdiskriminierung ein.

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JUMEN e.V. – Juristische Menschenrechtsarbeit in Deutschland

JUMEN ist ein gemeinnütziger Verein, der sich insbesondere mit strategischer Prozessführung für den Schutz der Grund- und Menschenrechte in Deutschland einsetzt. Im Projekt Gewalt gegen Frauen arbeitet JUMEN zu Genderstereotypen in der Justiz und engagiert sich mit menschenrechtlichen Interventionen für den gleichen Zugang zum Recht.

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KOK – Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel e.V.

Der KOK ist ein Zusammenschluss von 39 Organisationen, welche sich für Betroffene von Menschenhandel und für von Gewalt betroffene Migrantinnen einsetzen. Der KOK vernetzt die Mehrzahl aller spezialisierten Fachberatungsstellen für Betroffene von Menschenhandel in Deutschland sowie weitere in diesem Bereich tätige NGOs.

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Marie-Schlei-Verein e.V.

Der Marie-Schlei-Verein fördert seit 1984 Projekte von Frauen für Frauen zum Women Economic Empowerment in den Ländern des globalen Südens. Ausbildung und Investitionen vermitteln den Frauen eine berufliche Perspektive und schaffen Einkommen. Ziel ist es, Armut und Ungleichheit zu überwinden sowie Frauen zu ermutigen, Zukunft zu gestalten.

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Mother Hood e.V.

Bei Mother Hood setzen sich Eltern für eine gute Versorgung vor, während und nach der Geburt ein. Der Verein ist Anlaufstelle für (werdende) Eltern, informiert evidenzbasiert und neutral. Er vertritt die Interessen von Familien gegenüber gesundheitspolitischen Entscheider:innen und berufsbezogenen Akteur:innen aus der Geburtshilfe.

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Politischer Runder Tisch Frauen der Stadt Magdeburg

Der Politische Runde Tisch der Frauen ist seit 1990 ein überparteiliches, generationsübergreifendes und überkonfessionelles Netzwerk von Frauenvereinen und interessierten Frauen der Stadt Magdeburg. Er engagiert sich frauenpolitisch auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene. Die Koordination erfolgt über das Amt für Gleichstellungsfragen der LH Magdeburg.

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pro familia Bundesverband e.V.

pro familia tritt für das Recht auf selbstbestimmte Sexualität und Familienplanung ein und engagiert sich für sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte. Das Angebot umfasst Beratung in bundesweit 180 Beratungsstellen, Informationsbroschüren für Klient*innen sowie Fachpublikationen und Weiterbildungen für Ärzt*innen und Berater*innen.

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Sozialverband Deutschland

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) ist die sozialpolitische Interessenvertretung der Rentner*innen, der Patient*innen und gesetzlich Krankenversicherten, der pflegebedürftigen und behinderten Menschen gegenüber der Politik. Der Verband bietet seinen über 600.000 Mitgliedern sozialrechtliche Beratung in einem bundesweit organisierten Netz von Beratungsstellen. Der SoVD ist in ganz Deutschland gemeinnützig organisiert und parteipolitisch sowie konfessionell unabhängig.

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UN Women Deutschland e.V.

UN Women setzt sich für die Gleichstellung der Geschlechter und die Rechte von Frauen ein. UN Women Deutschland ist eines von 12 nationalen Komitees. Der Verein vernetzt die nationale mit der internationalen Gleichstellungspolitik, macht in Deutschland die Arbeit von UN Women bekannt und wirbt für die weltweiten Projekte Spenden ein. 

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Verband berufstätiger Mütter e.V.

Der VBM engagiert sich u.a. zu Betreuung & Bildung, Arbeitswelt & Karriere, Recht & Steuern sowie Rollenbildern als Lobby berufstätiger Mütter zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie – für Frauen und Männer – in der Lebensverlaufsperspektive. Der Equal Pension Day ist eine Initiative des VBM zur ungleichen Rente zwischen Frauen und Männern bei eigen erworbenen Ansprüchen.

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Verein der in der DDR geschiedenen Frauen e.V.

Der Verein der in der DDR geschiedenen Frauen vertritt die Interessen dieser Frauen, denen ein Drittel ihrer rechtmäßig erworbenen Rentenansprüche ab 1997 vom Gesetzgeber aberkannt wurden. Seit 33 Jahren kämpft er gegen diese Frauendiskriminierung und für die Anerkennung der Lebensleistung nach 40 Jahren Vollzeit- und Sorgearbeit.

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Weibernetz e.V.

Weibernetz ist die bundesweite Selbstvertretungsorganisation von Frauen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen. Neben Einzelfrauen sind alle 11 Landesnetzwerke und Koordinierungsstellen behinderter Frauen Mitglied bei Weibernetz. Wir machen uns auf bundespolitischer Ebene für die Belange von Frauen und Mädchen mit Behinderung stark.

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Women Engage for a Common Future e.V.

Als internationales Netzwerk, bestehend aus über 150 Frauen- und Umweltorganisationen, führt WECF Projekte in etwa 50 verschiedenen Ländern durch und macht auf verschiedenen politischen Ebenen Advocacyarbeit. Es geht vor allem um das Aufzeigen geschlechtergerechter Lösungen in nachhaltiger Energie und beim Klimaschutz, im Chemikalienmanagement und im Gesundheits- wie Wasserbereich.

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Zentrale Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser

Die ZIF wurde 1980 gegründet und setzt sich seitdem engagiert gegen Gewalt gegen Frauen und für die Verbesserung der Situation von gewaltbetroffenen Frauen und deren Kindern ein.
Die ZIF ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig und hat ein feministisches und rassismuskritisches Selbstverständnis.  

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