Rückblick: Digitales Arbeitsplenum der CEDAW-Allianz Deutschland am 7. Mai 2026
Am 7. Mai fand das erste digitale Arbeitsplenum der CEDAW-Allianz im Jahr 2026 statt. Etwa 30 Vertreter*innen der Mitgliedsorganisationen und der Koordinationsstelle sprachen zur aktuellen Arbeit in der Allianz und tauschten sich über Entwicklungsmöglichkeiten für die gemeinsame Zusammenarbeit aus.
Gedenken an Ute von Wrangell
Zu Beginn des Plenums stand eine traurige Mitteilung auf der Tagesordnung: Die Kolleginnen von GMEI berichteten vom Tod ihrer Mitstreiterin Ute von Wrangell Ende Februar. Mit Ute verliert die CEDAW-Allianz ein langjähriges und aktives Mitglied, das sich unermüdlich für Gleichberechtigung und Frauenrechte eingesetzt hat. Zum ausführlichen Nachruf von GMEI geht es hier: Wir trauern um – Gender Mainstreaming Experts International
Aktuelles aus der Koordinationsstelle und den Arbeitsgruppen
Neben Berichten aus der Koordinationsstelle und den verschiedenen Arbeitsgruppen berichtete Judith Rahner für die Trägerorganisation Deutscher Frauenrat zum Stand der Finanzierung der Koordinationsstelle. Im Zentrum des Arbeitsplenums stand allerdings die Frage, wie die UN-Frauenrechtskonvention konkret für die Gleichstellungsarbeit der Mitglieder genutzt wird und was es bräuchte, um sie noch besser nutzbar zu machen.
Mitgliederbefragung und Austausch in Kleingruppen
Im Vorfeld des Plenums hatte die Koordinationsstelle eine Befragung unter den Mitgliedern zu diesen Fragen durchgeführt. Die Ergebnisse wurden im Plenum vorgestellt. Besonders deutlich wurden die breiten Netzwerke der Mitglieder und die Vielfältigkeit der Zielgruppen, die die CEDAW-Allianz Deutschland über diese erreicht. Im anschließenden Austausch in Kleingruppen ging es um die Frage, wie die UN-Frauenrechtskonvention bei diesen Zielgruppen noch besser bekannt gemacht werden kann. Es gab einen sehr konstruktiven Austausch, und die Mitgliedsorganisationen gaben wertvollen Input an die Koordinationsstelle weiter.
Ausblick
Das nächste Arbeitsplenum der CEDAW-Allianz Deutschland findet voraussichtlich Anfang November in Präsenz in Berlin statt. Bis dahin werden die Arbeitsgruppen sowie die Koordinationsstelle weiter intensiv an der Bekanntmachung und der vollumfänglichen Umsetzung der UN-Frauenrechtskonvention arbeiten.